HEXAGON - Patchwork & Quilten

Gerlinde Specht, Wiesbaden

Über mich

Von der Faszination des Patchwork, Quilten und Patchworkstoffen


Genäht habe ich schon immer: früher für die Kinder, für ihre Puppen, aber auch Tischdecken, Tagesdecken und vieles mehr. 

Die Patchworktechnik hatte mich schon lange fasziniert. Dann bekam ich von meinen Töchtern einen Patchwork-Schnupperkurs geschenkt - von da an war es passiert. Dieses schöne Hobby von Grund auf zu erlernen war einfach toll. Ich wurde neugierig, weitere neue Techniken und Muster kennenzulernen. Um meine Kenntnisse zu vertiefen, habe ich Wochenendkurse und Seminare besucht, gleichzeitig aber auch zuhause bekannte Patchworkmuster (z. B. Blockhaus, Weg eines Betrunkenen, Seminole uvm.) genäht und auch das Quilten geübt.

Im Sommer 2002 habe ich dann mein Patchworkstudio HEXAGON eröffnet.

Mit viel Freude habe ich eigene Kurse und Workshops gegeben und dadurch nette Begegnungen mit anderen Gleichgesinnten erlebt. Meine Begeisterung am Patchwork und Quilten ist bis heute ungebrochen. 

 

Patchwork und Quilten - Was ist das eigentlich bzw. wo ist der Unterschied?
Diese Frage bekomme ich häufig gestellt und möchte sie hier kurz beantworten:
 

Patchwork nennt man das Zusammenfügen von Stoffresten bzw. Stoffteilen in unterschiedlichen Mustern und nach verschiedenen Techniken. So können die Stoffreste nicht nur "aneinandergenäht", sondern auch auf einen Basisstoff appliziert werden.

Die Kunst des Patchworks datiert bereits auf ca. 980 v. Chr. Das älteste Beispiel antiken Patchworks ist die Baldachindecke im Ägyptischen Museum in Kairo. Sie besteht aus gefärbtem Gazellenleder und diente seinerzeit festlichen Anlässen.

In Europa gaben die Kreuzzüge Impulse für eine schwungvolle Entfaltung textiler Kunst. Die ersten Quilts brachten englische und holländische Siedler mit nach Amerika. Im 17. Jahrhundert gelangten durch den Handel mit Indien die ersten wertvollen Stoffe nach England und Amerika.


Quilten diente ursprünglich dazu, schwach gewordene Stoffe zu verstärken, bis man erkannte, daß Stoffe dadurch auch reich verziert werden konnten. Heute dient das Quilten einerseits dazu, das Patchworkteil mit einer Lage Vlies und einer weiteren Lage Stoff, welche die Rückseite der Decke, Tischdecke usw. bildet, durch Steppstiche zu verbinden. Andererseits ist man natürlich dabei geblieben, den Patchworkarbeiten einen bestimmten Dekorationseffekt zu geben.